Wer sind wir?

Unser Verein wurde am 14. Juni 1914 als «Aargauischer Fürsorgeverein für Taubstumme » in Aarau gegründet. Ihm gehörten 333 Mitglieder an, die bis dahin dem Schweizerischen Verein angeschlossen waren.

Ab 1943 wurde häufig ein neues Wort verwendet: Der Begriff «Gehörlose» hat nach und nach den Ausdruck «Taubstumme» abgelöst. Ende des Zweiten Weltkrieges wurden im Aargau rund 200 gehörlose Menschen gezählt.

Als Meilenstein gilt das Jahr 1960: Damals wurde die Schweizerische Invalidenversicherung ins Leben gerufen. Sie hat die sprachliche, schulische und berufliche Ausbildung der Gehörlosen erleichtert.

Unser Verein ist dadurch nicht überflüssig geworden. In enger Zusammenarbeit mit PRO INFIRMIS haben wir unsere Aufgabe weiterhin erfüllt.

Am 28. April 1979 hat die ordentliche GV neue Statuten und einen neuen Namen genehmigt. Wir firmieren seither als «Aargauischer Verein für Gehörlosenhilfe » im Sinne von Art. 60 ZGB.

 

 

Was machen wir?

Genau das, was unser Name zum Ausdruck bringt: Wir leisten Hilfe für gehörlose und hörgeschädigte Menschen, die in unserem Kanton wohnen oder von hier aus betreut werden.

Die Hilfe bezieht sich auf ausbildungsmässige und berufliche Förderung sowie körperliche und geistige Betreuung.

Dabei arbeiten wir u.a. mit der PRO INFIRMIS, mit reformierten und katholischen Seelsorgern und Institutionen zusammen, die sich für dieselben Ziele wie wir einsetzen. So tragen wir dazu bei, das Los der Betroffenen zu lindern.

Unsere Arbeit koordinieren wir an regelmässigen Vorstandssitzungen. Hier werden Hilfegesuche behandelt, Versammlungen organisiert, Weiterbildungsweekends oder die Durchführung resp. Teilnahme an eigenen oder externen Anlässen beraten und beschlossen.

 

 

Woran orientieren wir uns?

Unser Ziel ist es, hilfsbedürftige gehörlose und oder hörgeschädigte Menschen zu unterstützen: finanziell, seelsorgerisch, fachlich oder durch Kooperation mit anderen Institutionen und Vereinen. So bezeugen wir unsere Solidarität gegenüber Betroffenen.

Für sie engagieren wir uns bei Privaten, bei Unternehmen, bei Institutionen, bei der Kirche und bei der Jugendseelsorge.

 

 

Wie kommunizieren wir?

Die uns zur Verfügung stehenden Mittel setzen wir zielgerichtet für die Gehörlosen und Hörgeschädigten ein. Deshalb steht uns kein grosses Kommunikationsbudget zur Verfügung. Aber: Wir informieren unsere Mitglieder, Freunde sowie Interessierte mit unserem Jahresbericht.

Bei Bedarf nutzen wir die sich anbietenden PR-Instrumente um unsere Anliegen zu verbreiten. Und sind mit einer Delegation bei der Delegiertenversammlung unseres Dachverbandes Sonos und dem SGB vertreten, aber auch bei anderen Vereinen und Institutionen präsent.

 

 

Was brauchen wir?

Für unsere Arbeit sind wir auf «Rückendeckung » angewiesen: auf Akzeptanz bei Gehörlosen und Hörenden, auf gute Beziehungen, durch die unsere Anliegen weitergetragen werden und Gehör finden.

Aber auch auf finanzielle Mittel: sei es durch Mitgliederbeiträge von Einzel- oder Kollektivmitgliedern oder darüber hinaus gehende Spenden, Legate und Geschenke. Dafür danken wir ganz herzlich.

Wo wir helfen und unterstützen, erwarten wir eine Rückmeldung. Wir wollen über Zufriedenheit oder eine eventuelle Unzufriedenheit der unterstützten Person ins Bild gesetzt werden. Nur so können wir unsere Leistungen ständig den neuen Gegebenheiten anpassen und verbessern. Zum Wohl der gehörlosen und hörgeschädigten Menschen in unserem Kanton.